Energetische Optimierung

Die energetische Optimierung des Gebäudebestandes ist eine wichtige Zukunftsaufgabe.

 

 

Hier einige Beispiele von bereits durchgeführten Maßnahmen.

 

Ich bin seit 1997 als staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz tätig und seit 2002 als Energieberater in Kooperation mit der Architektenkammer NRW im Programm "Start-Beratung-Energie".

 

 

Ein behagliches Zuhause mit niedrigen Energiekosten.

 

Die meisten älteren Häuser können diesen Anspruch nicht erfüllen. Kalte Wände und Heizkörper die auf höchster Stufe laufen, gehören auch heute noch zum Alltag. Solche Häuser haben ein ungesundes Raumklima, Schimmelpilze in den Raumecken sind die Folge. Dabei ist es nicht schwer ältere Gebäude energetisch erheblich zu verbessern.

 

Ich erarbeite für Sie wirtschaftliche und praxisgerechte Lösungen!

 

Die folgenden Arbeitsschritte haben sich bei vielen Baumaßnahmen bewährt. Sie dienen der Qualitätssicherung und garantieren einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten. 

 

 

Erstberatung 

 

Ein- bis zweistündiger Ortstermin mit Angaben zum baulichen und energetischen Zustand des Gebäudes. Erläuterung der sinnvollen Energiesparmaßnahmen -

grobe Kosten/Nutzenschätzung. Für eine Erstberatung stelle ich pauschal

180,00 € zzgl. MwSt. in Rechnung. Liegt das Objekt mehr als 15 km entfernt von Minden, werden zusätzlich 0,50 €/km Fahrstrecke abgerechnet.

 

Energetische und bauliche Bestandsaufnahme

 

Der nächste Schritt für eine erfolgreiche energetische Sanierung ist eine umfassende  Bestandsaufnahme. Dabei ist das Aufspüren sämtlicher Hohlräume in der Konstruktion die Grundlage für alle weiteren Schritte. Dieser Punkt wird oft vernachlässigt.

 

Ein teures Wärmedämmverbundsystem an einer Hohlschichtwand ist unwirksam!

 

 

Planung der energetischen Maßnahmen

 

  • Festlegung der energetischen Maßnahmen

 

  • Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnung

 

  • Fördermittelberatung/-beantragung

 

  • Energieausweis nach EnEV 2009 

 

 

Durchführung der geplanten Maßnahmen

 

  •  Ausschreibung/Vergabe

 

  • Überwachung der Arbeiten

 

  •  Abnahme der Arbeiten 

 

 

 

Energetische Optimierung eines Einfamilienhauses aus den 50er Jahren

An diesem Einfamilienhaus möchte ich exemplarisch die energetische Optimierung eines Wohnhauses darstellen.

Bei der Erstbegehung zeigte sich, dass sich das Gebäude konstruktiv in einem guten Zustand befand. Energetisch war es ein "Dinosaurier". Das Dach, die Kellerdecke und die Außenwände waren ungedämmt, die Heizungsanlage überdimensioniert und die Fenster nur teilweise mit Isolierverglasung ausgestattet.

Die detailierte Bestandsaufnahme ergab, dass die Außenwände eine Hohlschicht von

8 cm besitzen. Die Kellerdecke wies Hohlschichten von bis zu 12 cm Stärke auf. Das Isolierglas der Fenster hatte einen U-Wert von 2,9 W/(m²K).

Zusammen mit den Bauherren wurde ein energetisches Konzept entwickelt.

Das Gebäude sollte die Anforderungen der EnEV 2007 (Anforderungen an einen Neubau) erfüllen, um die Maßnahmen über das Förderprogramm KfW-Effizienzhaus 100 zu finanzieren. 

 

Mit einer Investitionssumme von unter 35.000,00 € wurde das Gebäude auf den energetischen Stand eines Neubaus gebracht!

 

Dies wurde erreicht indem alle Hohlräume mit hochwertigen Dämmstoffen ausgeblasen wurden, der Spitzboden mit einem patentierten Dämmverfahren gedämmt und eine Brennwert-Heizungsanlage mit Solarkollektoren für die Brauchwassererwärmung eingebaut wurde.

 

Die Beeinträchtigung der Wohnqualität während der Baumaßnahme war sehr gering, weil die Arbeiten so geplant wurden, dass die Wohnräume nicht betroffen waren.

 

Die Maßnahme ist von Anfang an wirtschaftlich, da jährlich über 2000 Liter Heizöl eingespart werden!

Der Primärenergie-

bedarf konnte von

380 kWh/(m²a) auf

122 kWh/(m²a)

gesenkt werden.

 

Der Co2-Ausstoß

verringert sich von

15,808 t auf 4,992

Tonnen im Jahr.

Auch Sie sollten sich zu den Möglichkeiten der energetischen Optimierung Ihres Hauses beraten lassen!

Architekturbüro
Ulrich Hesse
Königstraße 27
32423 Minden
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